Neujahrsvorsätze à la GFK (Folge 48)
Shownotes
In dieser Folge geht es um die Frage, wie wir Ziele so formulieren und verfolgen können, dass sie wirklich zu unserem Leben passen – orientiert an unseren Bedürfnissen, unserer emotionalen Realität und unserer alltäglichen Belastungssituation. Die Episode bietet eine kritische Auseinandersetzung mit klassischen Neujahrsvorsätzen und zeigt auf, warum viele Zielsetzungsprozesse scheitern, obwohl der Wille da ist. Statt auf Disziplin und Selbstoptimierung zu setzen, wird ein Ansatz vorgestellt, der auf emotionaler Verbindung, Klarheit über Bedürfnisse und realistischer Selbstführung basiert. Zentrale Grundlage bildet dabei die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation.
Inhalte der Episode im Überblick
- Reflexion: Warum klassische Neujahrsvorsätze oft nicht funktionieren
- Die Rolle von Willenskraft – und warum sie allein nicht reicht
- Vorstellung einer „Erfolgsformel“ für nachhaltige Veränderung
- Vier häufige Stolpersteine im Umgang mit langfristigen Zielen:
- Veränderungsresistenz und biologische Trägheit
- Fehlende Fähigkeit zum Bedürfnisaufschub
- Demotivierender Sprachgebrauch („Ich muss“, „Ich sollte“)
- Überforderung durch Disziplinforderungen statt alltagsintegrierter Gewohnheiten
- Psychologische Einordnung: Erkenntnisse aus der Willenskraft-Forschung (u. a. Roy Baumeister)
- GFK als Werkzeug zur Verbindung mit den eigenen Bedürfnissen – auch in Bezug auf Zielarbeit
- Praktische Beispiele für bedürfnisorientierte Zielgestaltung
- Anregungen zur Reflexion und Umformulierung eigener Vorsätze
Für wen ist diese Folge interessant?
Die Inhalte richten sich an Menschen, die sich mit Gewaltfreier Kommunikation, persönlicher Weiterentwicklung oder achtsamer Elternschaft beschäftigen – und sich fragen, wie sie ihre persönlichen oder beruflichen Ziele mit mehr Klarheit und weniger Druck gestalten können. Die Episode bietet eine fundierte Grundlage für alle, die ihre Zielsetzungsprozesse reflektieren möchten – unabhängig davon, ob sie aktuell konkrete Vorsätze formulieren oder bereits an ihrer Umsetzung gescheitert sind.
Weiterführende Themen
- Sprachmuster, die Selbstwirksamkeit stärken
- GFK und Selbstführung
- Energiehaushalt und Bedürfnisbalance im Alltag
- Tiny Habits, Alltagstransfer und emotionale Motivation
- Rolle der Selbstfürsorge im Jahresprogramm 2026
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Transkript anzeigen
00:00:00: Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die sich zum Jahresanfang immer wieder was vornehmen und dann frustriert feststellen, dass sie spätestens im Februar wieder in alten Mustern hängen.
00:00:10: In dieser Folge geht es um die Frage, warum das so ist.
00:00:13: Also, warum nehmen wir uns zum Jahresanfang etwas vor, sind voller guter Vorsätze, haben ein tolles Jahresziel und dann halten wir doch nicht durch.
00:00:24: Was braucht es, damit Vorsätze überhaupt eine Chance haben, den Alltag zu überleben?
00:00:30: Ich teile mit dir eine Formel, die ich für mich entwickelt habe und die für mich gut funktioniert und vielleicht funktioniert es ja auch für dich.
00:00:37: Und ich spreche über vier Dinge, an denen Vorhaben meiner Erfahrung nach besonders oft scheitern.
00:00:43: Zum Schluss bekommst du von mir fünf praktische Impulse, mit denen du deine eigenen Ziele auf Alltagstauglichkeit prüfen kannst und vielleicht magst du sie dann so anpassen, dass sie wirklich zu deinem Leben passen.
00:00:53: Wenn du als Wissen willst, warum du nicht einfach nur disziplinierter sein musst, sondern besser hinschauen solltest, wie deine Ziele eigentlich gestrickt sind, dann bleib dran und hör dir diese Folge an.
00:01:13: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Gewaltfreie Kindheit.
00:01:16: Ich bin Verena Ohn, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation.
00:01:20: Und hier im Podcast geht es darum, wie du zu TUH der Gewaltfreien Kommunikation im Alltag mit Kindern ganz praktisch umsetzen kannst.
00:01:28: Ich möchte dir viele Impulse und konkrete Ideen mitgeben, wie du gerade auch in herausfordernde Situationen immer noch gewaltfrei bleiben kannst.
00:01:36: Bist du bereit?
00:01:37: Dann lass uns loslegen.
00:01:45: Herzlich willkommen zu dieser ersten Podcastfolge im neuen Jahr.
00:01:51: Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr, viel Gesundheit vor allen Dingen, ein sinnstiftendes und verbindungsreiches Jahr.
00:02:00: Und ich wünsche dir auch die eine oder andere angenehme Überraschung.
00:02:03: Ich habe festgestellt, dass Wir vor allen Dingen die angenehmen, unvorhergesehenen Dinge, die im Laufe eines Jahres passieren, besonders in Erinnerung behalten und feiern.
00:02:13: Das sind so die Momente, wo wir etwas erleben, dass sich in uns auch gefühlsmäßig verankert.
00:02:19: Und ja, wenn das passiert, diese kleinen Glücksmomente, mit denen keiner rechnet, dann macht das unser Leben sehr viel schöner und lebendiger.
00:02:27: Und das ist das, was ich dir für dieses Jahr wünsche.
00:02:31: Ich nehme diese Podcastfolge relativ spontan auf.
00:02:33: Es soll heute gehen um Neujahrsvorsätze, und zwar Neujahrsvorsätze aller GFK.
00:02:40: Wie nutze ich die gewaltfreie Kommunikation und das, was ich aus der gewaltfreien Kommunikation jetzt alles weiß und gelernt habe für meine Zielsetzung, für meine guten neuen Vorsätze?
00:02:53: Ich gehört zu den Menschen, die sich jedes Jahr aufs Neue etwas vornehmen, das dann im Januar auch mit großer Begeisterung und Anfangsmotivation anfangen, umzusetzen und Ende Januar nichts mehr davon übrig bleibt.
00:03:08: So, und ich habe mich jetzt zwischen den Tagen, wir hatten hier, ich bin mehr oder weniger an einen Winterschlaf gefallen und ich habe diese Tage genutzt, um ... meine Gedanken mal kreisen zu lassen und meinem Verstand einfach mal auszuschalten und viel zu fühlen und zu gucken, wohin es mich zieht.
00:03:26: Und tatsächlich zog es mir zu einer Reflexion darüber, warum ich in den letzten Jahren meine Ziele, die ich mir gesteckt hatte Anfang des Jahres, nicht erreicht habe.
00:03:38: Ich habe mich ganz schön fertig gemacht dafür, dass ich viele meiner Ziele nicht erreicht habe.
00:03:43: Zum Glück gibt es Menschen, um mich rum, die dann sagen, okay, du hast deine Ziele nicht aber reicht, aber guck doch mal, was stattdessen alles passiert ist, was du stattdessen alles umgesetzt hast und vielleicht war das ja viel reicher, als du es gerade dir erdenkst.
00:04:01: Und dann habe ich geguckt, was hat denn dazu geführt, dass ich andere Dinge erreicht habe?
00:04:05: Und ich möchte heute mit dir meine Erfolgsformel teilen.
00:04:09: Ich habe tatsächlich mal so etwas wie eine Formel, das habe ich ja eher selten.
00:04:14: Aber ich habe festgestellt, es gibt etwas, das wirklich funktioniert, zumindest für mich, aber auch für viele andere erfolgreiche Menschen.
00:04:23: Und vielleicht hilft dir das auch für dich, für dieses neue Jahr.
00:04:27: Du kannst, wenn du dir schon Vorsätze gesteckt hast, mal überprüfen, ob du diese Formel umgesetzt hast und wenn nicht, lad ich dich herzlich ein, deine Ziele oder deine guten Vorsätze einmal zu überarbeiten.
00:04:39: Lass mich mal starten mit meiner Erfolgsformel.
00:04:42: Die lautet ein attraktives, emotionales Ergebnisziel plus bedürfnisbefriedigende Vorsätze gleich Nahrung für die erforderliche Willenskraft, um das zu erreichen, was du erreichen möchtest.
00:05:01: Ich wiederhole es nochmal.
00:05:02: Also, es braucht, um erfolgreich zu sein, ein attraktives und emotionales Ergebnisziel.
00:05:09: Ich erkläre später, was ich damit meine.
00:05:11: Und es braucht bedürfnisbefriedigende Vorsätze oder Handlungen, mit denen ich das Ziel erreichen kann.
00:05:20: Warum braucht es diese beiden?
00:05:22: Weil das meine Willenskraft stärkt.
00:05:24: Und warum wir die Willenskraft brauchen, das sage ich dir jetzt.
00:05:28: Ich habe festgestellt, dass wir, um langfristige Ziele zu erreichen.
00:05:34: Das, was wir an Silvester oder im neuen Jahr machen, ist ja, wir stecken uns Ziele oder wir nehmen uns etwas vor.
00:05:40: Wir formulieren diese sehr berühmten, guten neuen Vorsätze.
00:05:46: Das sind längerfristige Dinge.
00:05:48: Also wir überlegen uns, wo wollen wir hin?
00:05:50: Was wollen wir erreichen?
00:05:51: Und zwar nicht heute und morgen, sondern längerfristig.
00:05:54: Am Ende des Jahres oder in einem halben Jahr oder in vier Monaten oder irgendwie so.
00:06:00: Also es ist auf jeden Fall etwas, was nicht eben hier und jetzt sofort erreicht wird, sondern etwas Längerfristiges.
00:06:05: Und um dieses Längerfristige zu erreichen, sagen wir uns, müssen wir irgendwie dranbleiben.
00:06:11: Wir müssen irgendetwas tun, um dorthin zu gelangen.
00:06:16: Und es ist etwas, was uns in der Vergangenheit vielleicht nicht so, also wenn es ein neuer Vorsatz ist, in der Vergangenheit nicht so gelungen ist.
00:06:23: Also, wir nehmen uns etwas vor, was für uns relativ neu ist und erhoffen uns davon einen bestimmten Effekt.
00:06:32: So, und wir brauchen Willenskraft, um diese Zeit, die es braucht, um das Ziel zu erreichen, durchzuhalten.
00:06:40: Diese Willenskraft arbeitet oder hilft uns, bestimmte Hürden oder Stolperfallen zu überwinden.
00:06:48: Und ich habe dir heute vier Stolperfallen mitgebracht oder vier Hürden mitgebracht, die ich jetzt im Einzelnen mal mit dir durchgehen möchte.
00:07:00: Die erste Hürde- oder Stolperfalle ist Veränderung ist schwierig.
00:07:07: Es ist einfach so, dass der Mensch Veränderung nicht sonderlich mag.
00:07:12: Warum ist das so?
00:07:14: Wenn ich recherchiere, dann finde ich eine für mich, wir machen jetzt mal so ein bisschen populär wissenschaftliches, oberflächliches, bla bla, so.
00:07:27: Man kann da tiefer reingehen.
00:07:28: Ich versuche es mal so einfach wie möglich zu erklären.
00:07:30: Und bitte sie mir nach, dass ich hier vielleicht wissenschaftlich komplexe Dinge vereinfache.
00:07:35: Was ich finde ist, dass unser altes Stammhirn aus frühen vergangenen Zeiten Darauf programmiert es, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.
00:07:49: Energieverbrauch bedeutet, ich muss jagen gehen.
00:07:52: Je weniger Energie ich verbrauche, desto seltener muss ich jagen gehen.
00:07:55: Also ist eigentlich der Mensch darauf ausgerichtet, sich so wenig wie möglich anzustrengen und es sich so einfach wie möglich zu machen.
00:08:02: Und Veränderung bedeutet, dass wir bewusst Entscheidungen treffen müssen, dass wir uns zu etwas... aufraffen oder überwinden müssen, was wir nicht so gerne machen oder was wir nicht gewohnt sind zu tun.
00:08:16: Und das ist anstrengend.
00:08:17: und dann springt das Stammhirn an und sagt, Lass mal lieber stecken, das will ich so nicht, machst dir doch lieber leicht.
00:08:25: So, jetzt ist aber unser Neocortex, unser Verstand.
00:08:31: Derjenige, der sagt, naja, aber wir wollen doch ein längerfristiges Ziel erreichen, das uns gut tut, also lass uns doch anstrengen, also das ist doch lohnenswert.
00:08:40: Und diese beiden Teile unseres Gehirns erarbeiten gegeneinander und wir brauchen Willenskraft um diesen inneren Widerstand, den wir spüren.
00:08:54: Den kennst du bestimmt auch, diesen inneren Widerstand, wir nennen das auch manchmal den inneren Schweinehund.
00:09:01: Ein innerer Widerstand, der uns davon abhält, die notwendigen Dinge zu tun.
00:09:07: Wir haben ja auch nicht vielleicht unbedingt Lust, diese Dinge zu tun.
00:09:10: Wir stecken uns ein Ziel.
00:09:11: Manche sagen, ich möchte abnehmen.
00:09:13: Die nächsten sagen, ich möchte mich gesünder ernähren.
00:09:15: Die nächsten sagen, ich möchte mehr Sport treiben.
00:09:18: Wieder jemand sagt, ich möchte mehr verkaufen, mehr Umsatz generieren.
00:09:23: Ich möchte einen Job wechseln.
00:09:25: Ich möchte verreisen und brauche dafür Geld.
00:09:28: Keine Ahnung.
00:09:28: Also, was auch immer du dir vornimmst als Ziel, du musst dich dafür irgendwie anstrengen.
00:09:34: Und das zu erreichen, sonst wäre es ja kein Ziel, sondern dann wäre es ja einfach ein normaler Alltag.
00:09:40: Und diese Willenskraft, die wir brauchen, wird topidiert durch den Kampf, der in unserem Gehirn stattfindet.
00:09:50: Und ich mag gerne erzählen von einem Wissenschaftler, einem Psychologen, ein amerikanischer Psychologe, der heißt Roy Baumeister.
00:10:00: Der hat festgestellt, dass Willenskraft sich aufbraucht.
00:10:05: Also es ist eine Art Ressource, eine Art Reservoir, was wir haben.
00:10:11: und wir haben nicht unendlich viel Willenskraft.
00:10:13: Wir hatten Experiment gemacht und verschiedene Experimente, aber eins habe ich gefunden.
00:10:19: Da gibt es eine Gruppe von Menschen, die wird in zwei Gruppen aufgeteilt.
00:10:23: Beide Gruppen bekommen die Aufgabe, Mathematikaufgaben zu lösen, nicht wissend, dass nicht alle diese Aufgaben lösbar sind.
00:10:32: Und bei den unlösbaren Aufgaben möchte er gucken, wie lange bleiben die Menschen am Ball.
00:10:39: Also wie lange versuchen sie, obwohl es schwierig ist, und sie wissen ja nicht, dass es nicht los ist, wie lange versuchen sie, diese Mathematik-Aufgaben zu lösen.
00:10:49: Und die beiden Gruppen bekommen unterschiedliche Aufgaben.
00:10:51: Die eine Gruppe bekommt die Aufgabe, diese Matheaufgaben zu lösen.
00:10:57: Und die andere Gruppe bekommt die Aufgabe, erst in einer halben Stunde mit der Lösung der Matheaufgaben anzufangen und bekommen zu Beginn dieser Zeit leckeres Essen vorgestellt oder vorgesetzt.
00:11:11: Und die Regel lautet, sie dürfen dieses Essen erst anrühren, wenn sie die Aufgaben gelöst haben oder wenn sie ihre Lösungsarbeit beendet haben.
00:11:19: Also in dem Moment, wo sie aufhören zu lösen, können sie das Essen dann anfassen und essen.
00:11:25: Das heißt, sie sitzen eine halbe Stunde da und dürfen nicht an das Essen ran.
00:11:29: Dann dürfen sie die unlösbaren Matheaufgaben versuchen zu lösen.
00:11:34: Und erst, wenn sie damit fertig sind oder das beendet haben, dürfen sie das Essen essen.
00:11:40: Und durch die Bank weg, also immer bei allen Wiederholungen dieses Experiments, zeigt sich, Die, die kein Essen serviert bekommen haben, sondern einfach loslegen durften mit den Aufgaben, haben deutlich länger durchgehalten, als die, die dieses Essen vor der Nase hatten.
00:11:58: Es gab noch andere Settings und andere Experimente, die auf das gleiche Ziel hingearbeitet haben.
00:12:03: Und immer wieder war die Erkenntnis, wenn Menschen Willenskraft aufbringen müssen, um etwas Bestimmtes nicht zu tun oder etwas Bestimmtes zu tun.
00:12:16: Dann reicht die Willenskraft für nachfolgende Aufgaben nicht mehr aus bzw.
00:12:20: die braucht sich auf.
00:12:23: Daraus folgt, wenn wir uns zu viele auf einmal vornehmen oder zu viel tun wollen oder tun, was Willenskraft erfordert, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere Ziele auch erreichen.
00:12:39: Also wäre eine Lösung aus meiner Sicht, dass wir uns einfach weniger vornehmen, vielleicht nicht alles gleichzeitig am ersten Januar, sondern dass wir Etappen einrichten und sagen, von Januar bis März stecke ich mir folgendes Ziel, von März bis Juli stecke ich mir folgendes Ziel und von Juli bis Dezember arbeite ich an diesem einen Ziel.
00:13:06: Also das sozusagen hintereinander wegzumachen und sich nicht zu stressen mit zu vielen Aufgaben, die zu viel Willenskraft erfordern.
00:13:15: Das ist die erste Hürde.
00:13:16: Die erste Hürde ist, wir brauchen Willenskraft und unser Willensreservoir braucht sich mit der Zeit auf.
00:13:23: Das nächste, die nächste Hürde oder Stolperfalle ist, oder ja, Hürde oder Stolperfalle, ich brauche die Fähigkeit zum Bedürfnis aufschub.
00:13:34: Ich habe eben schon gesagt, ein Vorsatz oder ein Jahresziel ist ja etwas Längerfristiges.
00:13:41: Wir sind, wenn wir nur so ein... sachlich nüchternes Ziel, wie ich möchte, Ende des Jahres, zu haben, dann ist das erst mal im Hier und Jetzt nicht besonders attraktiv.
00:13:54: Wir sind nicht wirklich verbunden mit diesem Ziel.
00:13:56: Das ist ein Vernunftsziel.
00:13:58: Wir wissen, was uns gut tut.
00:13:59: Wir wissen, womit wir uns gut fühlen.
00:14:02: Wir stecken uns das als Ziel und sind aber im Hier und Jetzt nicht wirklich damit verbunden.
00:14:09: Im Hier und Jetzt kommen kommt die Lust auf andere Dinge.
00:14:13: Also, da steht dann, weiß ich, nicht die Geburtstagsfeier an und da steht die Schokotorte.
00:14:18: und du hast jetzt die Wahl, ist du die Schokotorte oder bleibst du standhaft und denkst an deinen Jahreszielen und sagst dir, es ist leichter, das Jahresziel zu erreichen, wenn ich die Torte stehen lasse.
00:14:30: So, und um hier und jetzt schreit alles danach.
00:14:34: Dieses Bedürfnis nach Genuss, Freude, Teilhabe, Zugehörigkeit, Feiern, zu erfüllen.
00:14:45: Und es gibt keinen emotionalen Anteil in uns, der sagt, oh, es wird so schön sein, zu wiegen und sich fit und vital zu fühlen.
00:14:55: Das ist in dem Moment, wo wir die Torte vor uns sehen, nicht sehr lebendig.
00:15:01: Und die Fähigkeit, das Bedürfnis im Hier und Jetzt, auf später zu verschieben oder aufzuschieben oder die Bedürfnis-Erfüllung eher in der Zukunft zu suchen als im Hier und Jetzt, das ist in uns körperlich nicht angelegt.
00:15:17: Also wir sind, wir sind da, Hormone sind ja kleine friese Dinge, wir sind hormonell nicht unterstützt in diesem Vorhaben, denn wir kennen ja alle Dopamin und wir kennen alle diese Befriedigung, wenn wir Bedürfnisse befriedigen.
00:15:30: Also da ist ja auf der einen Seite, also erstens erfüllen wir uns Bedürfnisse und zweitens macht die Erfüllung dieser Bedürfnisse auch glücklich.
00:15:39: Also wir haben gleich in doppelter Hinsicht eine Befriedigung.
00:15:41: Und wenn wir nur unser langfristiges Ziel verfolgen, kann es sein, dass wir lange Zeit nicht diese Doppelbefriedigung verspüren, sondern dass es einfach anstrengend ist.
00:15:51: Siehe Veränderung.
00:15:53: Also es ist nicht nur so, dass uns die Befriedigung fehlt, sondern es ist auch noch zusätzlich anstrengend.
00:15:59: Und das müssen wir erst mal hinkriegen.
00:16:01: Das ist auch eine Fähigkeit unseres Gehirns.
00:16:03: die entwickeln sich in der Kindheit und Jugend, aber die ist nicht bei jedem Menschen gleichermaßen ausgeprägt.
00:16:10: Und du anstest schon, Bedürfnis auf Schub ist auch etwas, das von Willenskraft, die wir ja haben als Ressource, profitiert.
00:16:20: Haben wir Willenskraft, dann ist das mit dem Bedürfnis auf Schub leichter, ist das Reservoir leer an Willenskraft, dann ist es auch schwer mit dem Bedürfnis auf Schub.
00:16:32: Wenn wir unserer Fähigkeit Bedürfnisaufschub, also zum Bedürfnisaufschub trainieren wollen oder stärken wollen, dann hätte ich den Vorschlag, dass wir ein Weg finden, wie der gute Neujahrsvorsatz oder das Ziel, wie das auch im Hier und Jetzt Bedürfnis befriedigend sein kann.
00:17:00: und Wir haben ja meistens so Ziele, die entweder erfordern, dass wir etwas Neues tun oder dass wir etwas Altes unterlassen.
00:17:11: Also wie erreichen wir unser Ziel, entweder indem wir etwas zusätzlich zu dem tun, was wir bisher schon tun, also mehr Sport treiben oder gesünder essen oder häufiger Freunde anrufen oder indem wir uns schädigende Gewohnheiten abtrainieren.
00:17:31: Also sowas wie weniger Kaffee, weniger Zucker, weniger Rauchen, weniger Party machen, weniger lange abends wach bleiben, wenn man gerne mehr schlafen möchte.
00:17:49: Also du hast die Wahl zwischen etwas mehr tun oder etwas unterlassen.
00:17:53: Wenn wir etwas unterlassen, ja jetzt komme ich mit der gewaltfreien Kommunikation, dann heißt das, dass wir auf eine Strategie verzichten wollen, die uns in der Vergangenheit Bedürfnisse erfüllt hat.
00:18:06: Nicht unbedingt lebensdienlich, aber alles, was der Mensch tut, ist, der Versuch, sich Bedürfnisse zu erfüllen.
00:18:13: Und wenn wir jetzt auf eine Strategie verzichten, dann verzichten wir auf diese Bedürfniserfüllung.
00:18:19: Das heißt, wir geraten in einen Mangel.
00:18:21: Wenn wir etwas Neues tun, um ein langfristiges Ziel zu erreichen, dann kann es sein, dass dieses neue Tun nicht Bedürfnisse im Hier und Jetzt erfüllt.
00:18:32: Also gesünder Essen mag für die Zukunft, für das langfristige Ziel, total lebensdienlich sein.
00:18:39: Vielleicht habe ich aber nicht jeden Tag Bock, mich gesund zu ernähren.
00:18:43: Vielleicht habe ich eher Lust auf Zucker und auf Genuss und auf Kohlehydrate statt Eiweiß, keine Ahnung.
00:18:50: Also haben wir in zweierlei Hinsicht Eine Herausforderung.
00:18:53: erstens, wir müssen, wenn wir uns etwas abgewöhnen wollen, dafür sorgen, dass die Bedürfnisse, die dann zu kurz kommen, anderweitig befriedigt werden.
00:19:05: Und wenn wir etwas tun, um ein langfristiges Ziel zu erreichen, dann sollte dieses tun in sich bedürfniserfüllend sein.
00:19:16: Und mein Tipp an dieser Stelle wäre, wenn du ein langfristiges Ziel verfolgst, dann finde eine Strategie, die im Hier und Jetzt alle Bedürfnisse erfüllt, die du hast im Hier und Jetzt und die auf das langfristige Ziel.
00:19:38: Einzeit.
00:19:38: Und das ist tatsächlich etwas, was ich die letzte Woche gemacht habe.
00:19:42: Ich habe schon lange meine Jahresziele, ... ... für meinen Beruf definiert.
00:19:47: Und es war relativ einfach, ... ... meine privaten und persönlichen Ziele für ... ... für den Jahr für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... für den Jahr für den Jahr ... ... die ich in der Vergangenheit nicht erreicht habe und ich habe mich die ganze letzte Woche damit beschäftigt, wie kann ich diese Ziele erreichen?
00:20:16: Wenn es mir die letzten Jahre nicht gelungen ist, warum ist es mir nicht gelungen?
00:20:19: Und meine Erkenntnis war, ich habe immer Strategien gewählt, um die Ziele zu erreichen, die im Hier und Jetzt überhaupt nicht bedürfnisbefriedigend waren und ich war extrem im Mangel.
00:20:29: Also wenn mehr Umsatz machen bedeutet, dass ich mehr auf Instagram posten muss, Und weniger Zeit mit den Kindern verbringen muss, dann ist das nullattraktiv.
00:20:40: Ehrlich nicht.
00:20:41: Denn Instagram macht mir keinen Spaß.
00:20:43: Und Zeit mit den Kindern, auf die muss ich verzichten, das tut weh.
00:20:48: Dann hab ich Schuldgefühle, dann sitze ich im Büro und mach was und hör oben die Kinder lachen und bin traurig, weil ich nicht dabei bin.
00:20:55: Ich verliere die Verbindung, es wird schwieriger, Konflikte werden heftiger.
00:20:59: Alles doof.
00:21:00: Also nullattraktiv.
00:21:03: Und dieses längerfristige Ziel, mehr Umsatz zu machen in meinem Business, verliert plötzlich auch an Attraktivität, weil ich mich frage, wofür das Ganze, der Preis dafür ist mir viel zu hoch.
00:21:14: Das Gleiche gilt für meine Gartenziele.
00:21:16: Wir haben einen großen Garten und ich liebe den Garten und ich habe so eine große Vision von Selbstversorgergarten.
00:21:23: Ich war in den Jahren Keine Zehn Nachmittage im Garten.
00:21:27: Ich habe nichts getan.
00:21:28: Ich habe nicht den Vorgarten gereinigt.
00:21:30: Ich habe nicht die Bäume geschnitten.
00:21:31: Ich habe nichts gemacht, obwohl das Arbeiten im Garten eigentlich total befriedigend ist.
00:21:36: Aber ich hatte konkurrierende Ziele.
00:21:38: Und wie eingangs gesagt, ich habe versucht, zwei Ziele gleichzeitig zu erreichen.
00:21:44: Und ich musste priorisieren und ich habe mich dann für das eine und gegen das andere entschieden, was sehr unbefriedigend ist.
00:21:51: Und im Garten zu arbeiten oder den Garten auf Vordermann zu bringen, bedeutet erst mal mehr Arbeit, auch anstrengende Arbeit.
00:21:58: und auch wieder, wenn ich im Garten bin und die Kinder keinen Bock auf Garten haben, muss ich entscheiden, möchte ich Zeit mit den Kindern verbringen oder Zeit im Garten.
00:22:04: Also ganz, ganz viele widersprüchliche Bedürfnisse im Hier und Jetzt.
00:22:10: Und die letzte Woche habe ich wirklich mal runtergeschrieben, welche Bedürfnisse wurden durch das, was ich gemacht habe, erfüllt und welche sind auf der Strecke geblieben.
00:22:19: Und die Liste der auf der Strecke gebliebenen Bedürfnisse ist ewig lang.
00:22:23: Also ich habe auf ganz viel verzichtet, bin ganz viel im Bedürfnis Mangel gewesen, um ein langfristiges Ziel zu erreichen.
00:22:33: Und weil ich dieses Ziel aber nicht erreicht habe, ist die Erfüllung am Ende ausgeblieben, also wirklich fatal.
00:22:39: Kein Wunder, dass ich unzufrieden bin.
00:22:41: Also ich bin in Summe mit, was meine Ziele angeht, mit meinem Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, möchte ich geplant vorwärts kommen, weil ich geplant Zeit mit den Kindern verbringen möchte, weil ich geplant es mir auch gut gehen lassen möchte und ich habe keine Lust mehr, die ganze Zeit im Mangel zu sein und nur auf ein Ziel hinzuarbeiten, das weit weg ist, was mich einen hohen Preis kostet, das will ich nicht mehr.
00:23:25: Deswegen habe ich überlegt, wie kann ich es machen, dass ich im Tun zufrieden bin?
00:23:33: Und dieses Tun, das mich zufrieden macht, am Ende sogar zu einem Ziel führt.
00:23:38: Und dadurch ist meine Erfolgsformel entstanden.
00:23:40: Ich weiß, ich brauche beides.
00:23:41: Ich brauche ein attraktives Ziel.
00:23:46: Und ich muss damit emotional verbunden sein.
00:23:49: Und ich brauche die Fähigkeit im Hier und Jetzt auch Befriedigung zu finden.
00:23:57: Ich will keinen Dopaminmangel.
00:23:59: Dieser Dopaminmangel frustriert mich.
00:24:01: Ich brauche auch im Hier und Jetzt Zufriedenheit, Befriedigung, Lustbefriedigung, Erfüllung.
00:24:09: Sonst erreiche ich mein langfristiges Ziel nicht oder ich bin am Ende des Jahres unzufrieden damit.
00:24:16: Ja, also, wo mir natürlich die GFK total hilft, ist eine Klarheit über meine Bedürfnisse.
00:24:22: Was brauche ich denn eigentlich, um zufrieden zu sein?
00:24:25: Im hier und jetzt und dann kann ich immer noch die Fähigkeit des Bedürfnis auf Schubs aufrufen und sagen, okay, dieses Bedürfnis verschiebe ich, aber nicht auf Ende des Jahres, wenn ich meine Ziele erreicht habe, sondern auf übermorgen.
00:24:36: Heute und morgen beschäftige ich mich bei einer anderen Dingen, aber ich blocke in meinem Kalender zum Beispiel Zeit für die Kids, damit ich, wo ich jetzt auf diese Zeit verzichte, wenigstens zum Beispiel am Wochenende zwei Stunden nur mit den Kindern verbringe.
00:24:51: Habe ich jetzt auch in den Ferien gemerkt, diese eine Woche, wo ich nichts gemacht habe.
00:24:56: Ich habe so viel Zeit mit den Kindern verbracht.
00:24:58: Wir haben wirklich bis tief in die Nacht am Estisch gesessen und gemalt, gezeichnet, gespielt.
00:25:05: Wir haben Filme geguckt, wir haben geredet, wir haben gebastelt, wir haben zusammen Musik gehört.
00:25:12: Wunderschön, sehr befriedigend.
00:25:16: Und der Preis, den ich gezahlt habe, ist, dass ich nicht gearbeitet habe, obwohl ich arbeiten wollte.
00:25:21: Komisch, dass man sich immer zwischen zwei Dingen vermeintlich entscheiden muss.
00:25:26: Das macht es schwer.
00:25:28: Die erste Hürde ist Veränderung ist schwer.
00:25:31: Die zweite Hürde ist, wir brauchen Bedürfnis auf Schub.
00:25:34: Und die dritte Hürde ist die Sprache.
00:25:37: die wir verwenden, die Selbstgespräche, die wir führen, die Worte, die wir benutzen.
00:25:42: Du hast das vielleicht jetzt in dieser Podcastfolge bis hierher schon ein paar Mal gehört.
00:25:47: Wenn ich sage, ich sollte, ich müsste, ich muss, ich darf nicht, dann fühlt sich das nicht gut an.
00:25:58: Also, wir sabotieren uns mit dieser Sprache ein bisschen selbst.
00:26:03: Das ist nicht attraktiv, es ist nicht emotional ansprechend, wenn ich sage, ich darf keinen Kaffee mehr trinken, ich sollte mehr Sport treiben, ich müsste jetzt auf Instagram dreimal in der Woche posten, um mein Ziel zu erreichen.
00:26:16: Das ist sehr unangenehm, wenn wir uns, wir haben dann so einen inneren, nenn es inneren Antreiber oder inneren Erzieher, irgendjemanden in uns.
00:26:28: der uns weiß machen möchte, dass wir jetzt nicht die Wahl haben, sondern dass wir erst was tun müssen.
00:26:35: Und ich persönlich bin ja ein sehr autonomiestrebiger Mensch.
00:26:40: Ich gerate sofort in den inneren Widerstand.
00:26:42: Also, wenn ich mir sage, ich müsste das jetzt tun, dann kommt sofort die Selbstverteidigung auf die Barrikaden und sagt, nee, ich muss hier gar nichts tun.
00:26:50: Ich entscheide hier selber, was ich tun will.
00:26:53: Und jetzt, wo du gesagt hast, ich müsste das tun, mag ich es erst recht nicht.
00:26:57: Ja, und ... Ey, das ist nicht hilfreich, wenn ich in Ziele reichen möchte, wenn ich die ganze Zeit im Inneren Widerstand bin und um meine Autonomiekämpfe.
00:27:04: Deswegen haben wir hier zwei Aufgaben eigentlich.
00:27:08: Zum einen braucht es eine andere Sprache und es braucht etwas, das gefühlt wird und nicht vom Verstand vorgegeben wird.
00:27:20: Also der Verstand sagt, du musst das tun, weil es logisch ist, weil es sinnvoll ist und das ist es ja auch.
00:27:28: Und unser anderer Anteil in uns möchte aber sich wohlfühlen und sagt, das fühlt sich aber nicht schön an.
00:27:34: Ich möchte mich wohlfühlen.
00:27:37: Ich brauche sowas wie Lust auf das, was ich da tun soll.
00:27:45: Und es gibt ja so diesen Ansatz, Sätze wie ich soll oder ich muss umzuwandeln in ich darf.
00:27:55: Und daran habe ich mich schon immer gerieben.
00:27:56: Dazu werde ich noch meine Extra-Podcast-Folge machen.
00:27:59: Es gibt... Ich kann das nicht.
00:28:01: Ich kann nicht sagen, ich darf jetzt dreimal auf Instagram posten.
00:28:05: Oder ich darf jetzt auf die Zeit mit meinen Kindern verzichten, um zu arbeiten.
00:28:10: Das fühlt sich nicht nach dürfen an.
00:28:12: Und was heißt bitte dürfen, wer erlaubt das?
00:28:13: Das ist dann... Nee.
00:28:16: Das geht für mich nicht.
00:28:17: Worüber man noch nachdenken darf.
00:28:19: Nee.
00:28:20: Also ich meine, ich fühle ein Muss und sage, ich darf.
00:28:24: fühlt sich für mich nicht stimmig an.
00:28:25: Aber, was ich für mich rausgefunden habe, ich fahre ganz gut mit zwei Alternativen zum Ich muss.
00:28:33: Entweder ich sage, ich habe entschieden, das zu tun und ich werde.
00:28:37: Also ich habe entschieden, dass ich meine Reichweite auf Instagram erhöhen möchte.
00:28:41: Deshalb werde ich dreimal in der Woche posten.
00:28:45: Komme was wolle, no matter what.
00:28:48: Ich werde das tun.
00:28:48: Punkt.
00:28:49: Ich will das nicht.
00:28:51: Ich muss das auch nicht.
00:28:53: Ich kann auch darauf verzichten.
00:28:55: Aber ich werde es tun.
00:28:56: Ich habe das so entschieden und das macht mich ganz stark.
00:28:58: Ich habe entschieden, aus freien Stücken und ich werde das tun, Punkt.
00:29:02: Das ist eine Art Commitment.
00:29:04: Das ist eine Möglichkeit.
00:29:06: Und wenn ich selbst das nicht fühlen kann oder wenn mich selbst das nicht motiviert, dann habe ich ein Vehikel oder so eine Art Hilfsmittel mir kreiert, in dem ich nicht sage, ich werde auf Instagram posten.
00:29:24: sondern ich sage, ich bin fest entschlossen, alles in meiner Machtstehende zu tun, um meine Reichweite zu erhöhen und eine Möglichkeit ist, auf Instagram zu posten.
00:29:38: Ich bin fest entschlossen, immer wieder aufs Neue, mich dazu zu motivieren, auf Instagram zu posten.
00:29:45: Also ich bin fest entschlossen, das zu tun oder ich bin fest entschlossen, zu versuchen, das zu tun.
00:29:51: Ich versuche es mir so leicht wie möglich zu machen.
00:29:54: etwas, das ich auf jeden Fall erreichen kann, denn nur die Erreichung dessen, was wir uns vornehmen, ist befriedigend.
00:30:01: So, wenn ich jetzt nicht schaffe, dreimal in der Woche auf Instagram zu posten, dann sage ich halt nicht, ich werde dreimal auf Instagram posten, sondern ich sage, ich werde alles in meiner Machtstehende tun, um das zu tun.
00:30:10: Und dann kann ich am Ende der Woche sagen, ja, ich bin mit mir selbst immer rein, ich habe wirklich alles in meiner Machtstehende getan.
00:30:16: Und gleichzeitig sind Dinge dazwischen gekommen, das Leben ist dazwischen gekommen, ich habe Prioritäten gesetzt.
00:30:22: Auch das macht mich stark, dass ich für mich selber entschieden habe, anders zu priorisieren.
00:30:27: Auch auf die Gefahr hin, dass ich mein Ziel nicht erreiche.
00:30:32: Aber es war eine bewusste Entscheidung.
00:30:34: Das ist wichtig, dass wir uns bewusst dafür entscheiden, Dinge nicht zu tun, die wir uns eigentlich vorgenommen haben.
00:30:40: Und da kommt wieder das Ding mit einer Lustbefriedigung versus langfristige Befriedigung hatten wir schon.
00:30:46: Also... Dritte Hürde ist die Sprache, die wir sprechen.
00:30:50: Mein Vorschlag wäre entweder dieses ich muss in ich werde oder ich bin fest entschlossen zu ändern oder was wir auch tun können.
00:31:02: Wir können ein dieses ich muss, was nicht sonderlich emotional attraktiv ist.
00:31:07: Wir können auch das Ziel in etwas sehr Attraktives umwandeln und anders formulieren.
00:31:13: Wir können zum Beispiel statt zu sagen ich muss gesund kochen, sagen, weshalb möchte ich das?
00:31:23: Ich möchte gesund kochen, weil ich am Ende des Jahres gute Blutergebnisse haben möchte.
00:31:31: Das stimmt.
00:31:32: Ich möchte das gerne tun.
00:31:33: Ich will das nicht.
00:31:35: Ich habe da keinen Bock drauf.
00:31:36: Aber weil ich am Ende des Jahres gute Blutwerte haben möchte, möchte ich mich gerne gesünder ernähren und möchte ich gesund kochen.
00:31:46: Oder werde ich gesund kochen?
00:31:48: Also, weshalb möchte ich das Ziel erreichen?
00:31:50: Das könnte mir helfen.
00:31:51: Oder ich könnte mir vorstellen, wie erlebe ich mich, wenn ich mein Ziel erreicht habe?
00:31:57: Wie werde ich mich selbst fühlen?
00:31:58: Wie werde ich mich erleben, wenn ich die Blutergebnisse in der Hand halte und feststelle, die sind exzellent, die sind viel besser als in der Vergangenheit?
00:32:05: Meine Bemühungen haben Früchte getragen.
00:32:07: Wie werde ich mich dann fühlen?
00:32:09: Das ist interessant.
00:32:11: Und wenn ich das nächste Mal im Supermarkt stehe, und die Wahl habe zwischen dem eher ungesunden schnellen Essen und dem gesunden etwas mühsamer zuzubereitenden Essen, wenn ich dann mich damit verbinden kann, dass ich mich richtig gut fühle, wer da am Ende des Jahres oder vielleicht werde ich mich heute Abend schon gut fühlen, weil ich mich überwunden habe und gesund gekocht habe, ich muss mich mit diesem Gefühl verbinden können, da ist es wieder dieses müssen, ich will mich mit diesem Gefühl verbinden.
00:32:39: können, damit ich mein Ziel im Blick behalte und langfristig erreiche.
00:32:44: Ich könnte auch mich sowas fragen, wie, was bedeutet es für mich, wenn?
00:32:48: Was bedeutet es für mich, wenn ich am Ende des Jahres gesunde oder gute Blutergebnisse habe und mich gesund ernährt habe?
00:32:54: Was wird mir das bedeuten?
00:32:57: Welchen Wert hat das für mich?
00:33:00: Genau, also, weshalb möchte ich das tun, wie erlebe ich mich, wenn?
00:33:04: Wie werde ich mich fühlen, wenn ich es erreiche?
00:33:06: Oder was bedeutet es für mich, wenn?
00:33:08: Das sind so Dinge, die helfen mir oder Formulierungen, die helfen mir dieses Ich muss, was eher vernunftsgesteuert ist, in ein emotional attraktives Ziel umzuwandeln.
00:33:22: Die letzte Hürde oder stolper Falle ist, dass wir meinen, ein langfristiges Ziel zu erreichen, erfordere Disziplin.
00:33:35: Ich weiß nicht, wie du dich fühlst, wenn du das Wort Disziplin hörst.
00:33:39: Früher wurde gesagt, Disziplin ist eine Tugend.
00:33:42: Ich persönlich bin immer zwiegespalten bei dem Begriff Disziplin.
00:33:46: Auf der einen Seite denke ich, Disziplin sei etwas erstrebenswertes und gleichzeitig merke ich, dass das in mir unangenehme Gefühle auslöst.
00:33:58: Und zwar so ein Gefühl von vielleicht Versagensangst.
00:34:03: Was, wenn ich es nicht schaffe?
00:34:05: Das ist so ein bisschen eine Antizipation von Schuldgefühlen oder von Scham.
00:34:11: Ich habe einen Glaubenssatz in mir, der heißt, ich bin nicht gut genug.
00:34:14: Den haben viele Menschen und das Wort Disziplin triggert diesen Glaubenssatz.
00:34:20: Denn Disziplin heißt ja irgendwie beharrlich an etwas dranbleiben, sich selbst überwinden, sich nicht der Lust hingeben, sondern eine eiserne Disziplin.
00:34:31: Ich muss hart mit mir selbst sein.
00:34:34: Und wenn mir das nicht gelingt, hab ich versagt.
00:34:37: Ich bin halt nicht gut genug.
00:34:38: Ich zieh sowieso Dinge nicht durch.
00:34:39: Ich hab noch nie durchgehalten.
00:34:41: Also, ich schaff's eh nicht.
00:34:44: Da ist so eine Resignation, selbst wenn sie nicht da ist, ist vielleicht unterschwellig da.
00:34:49: Und deswegen ist so dieses, ich brauche Disziplin oder ich möchte disziplinierter sein, eigentlich auch wieder so eine Vernunftskiste.
00:34:59: Und wir können eigentlich nur versagen.
00:35:02: Wir haben nun mal ... Siehe GFK-Bedürfnisse im Hier und Jetzt, die auch gesehen und erfüllt werden möchten.
00:35:09: Und wir wollen uns ja im Hier und Jetzt gut fühlen.
00:35:11: Und wenn wir diszipliniert sind, heißt das nicht unbedingt, dass wir uns in dem Moment gut fühlen.
00:35:17: Und ja, es geht nicht darum, sich immer gut zu fühlen.
00:35:21: Aber wenn wir uns nicht gut fühlen, haben wir ein Gegenspieler, der uns es schwerer macht, an unseren Zielen festzuhalten.
00:35:28: Ja, deswegen schlage ich vor, statt auf Disziplin hinzuarbeiten und immer gegen die eigene Bedürfnislage zu arbeiten und das braucht wieder Willenskraft.
00:35:42: Wir drehen uns hier im Kreis, wir sind wieder bei Willenskraft, Disziplin erfordert Willenskraft.
00:35:48: Statt eiserne Disziplin zu entwickeln und hart gegen sich selbst zu sein, könnten wir auch die Strategien, die zur Zielereichung beitragen, zu einer Gewohnheit machen.
00:36:04: Das beste Mittel der Wahl ist Gewohnheiten zu etablieren, also Handlungen, die ohne darüber nachzudenken ablaufen.
00:36:16: Eine Gewohnheit ist etwas, worüber wir nicht mehr nachdenken müssen, was einfach so ganz automatisch passiert.
00:36:23: Statt uns zu disziplinieren, wäre es viel schöner, wir wären es gewohnt, die guten Dinge zu tun.
00:36:30: Also wenn ich zum Beispiel das Ziel habe, den Haushalt in Ordnung zu halten oder meinen Garten aufforderbar zu bringen, damit ich in ein Selbstversorgergarten starten kann.
00:36:42: Dann wäre es hilfreich, wenn ich es mir angewöhnen würde, einmal am Tag für eine Viertelstunde in den Garten zu gehen und irgendetwas zu tun.
00:36:54: Und ich habe von der Gewohnheitsbildungsexpertin Yasmin Lotta, die uns auch im Powerhouse im Jahresprogramm unterstützt, Schon vor Jahren von der Tiny Habits-Methode gehört, ich hab das Buch auch dazu.
00:37:08: Es gibt viele verschiedene Bücher rund um das Thema Gewohnheitsbildung.
00:37:11: Für mich sind die Tiny Habits nach BJ Fogg einfach eine gute Orientierung.
00:37:16: Aber eigentlich sagen alle, wir haben das Gleiche.
00:37:18: Nämlich, wenn du eine neue Gewohnheit etablieren möchtest, dann erstens setze die neue Gewohnheit auf eine alte Gewohnheit drauf.
00:37:26: Also Beispiel, wenn ich X tue, was ich schon immer tue.
00:37:30: Wenn ich Zähneputze, dann werde ich in Zukunft Y direkt im Anschluss tun.
00:37:36: Also sofort nach dem Zähneputzen werde ich ein Glas Wasser trinken, weil ich mehr trinken möchte.
00:37:42: Oder sobald die Kinder aus dem Haus sind zum Schulbus gegangen sind, da stehe ich ja eh an der Haustüre, um sie zu verabschieden, dann ziehe ich mir meine Schuhe an und gehe in den Garten.
00:37:55: Und idealerweise liegt dann schon irgendwas ein Werkzeug parat und dann mache ich eine Viertelstunde, nicht mehr, eine Viertelstunde, irgendetwas im Garten.
00:38:03: Zum Beispiel wilde Brombeeren wegschneiden oder Unkrautjäten in dem Einbeet oder in der Gärtnerei hinten.
00:38:12: Wir haben so eine kleine Schuppe in der Gärtnerei, da irgendwas aufräumen.
00:38:16: Drei einmal.
00:38:18: wegräumen oder das Werkzeug sortieren oder Laub wegfägen, keine Ahnung.
00:38:22: Also es gibt wirklich genug zu tun im Garten und nicht alles erfordert stundenlange Vorbereitung, nicht alles ist eine stundenlange Aufgabe, es gibt auch diese vielen kleinen Dinge, die man tun kann.
00:38:33: Wenn ich mir angewöhne, nach dem Verabschieden der Kinder morgens direkt den Staubsauger zu schnappen und einen Raum zu staubsaugen oder mir direkt den Eimer mit dem Werkzeug zu schnappen und raus in den Garten zu gehen und eine viertel Stunde im Garten zu brasseln, Dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass sowohl das Haus am Ende des Jahres sauberer ist, als auch der Garten besser auf Vordermann gebracht wurde.
00:38:56: Ich brauche dafür keine Disziplin.
00:38:58: Ich brauche nur eine Gewohnheit.
00:39:00: Ich brauche nur die Gewohnheit, mir die Schuhe anzuziehen, rauszugehen.
00:39:05: Der Rest läuft dann von alleine.
00:39:07: Je häufiger ich das mache, desto sichtbarer wird das Ergebnis.
00:39:12: desto zufriedener werde ich sein, desto näher komme ich meinem Ziel, desto wohler werde ich mich fühlen, desto lieber werde ich meine Gewohnheit verfolgen, desto schöner wird es sein.
00:39:21: und dann merkst du, es wird immer schöner und schöner.
00:39:25: Nur der Anfang.
00:39:26: Der möchte einmal gemacht werden.
00:39:29: Und das ist einmal eine Willensentscheidung.
00:39:33: und da sagt BJ Fogg.
00:39:35: Mach es dir so leicht wie möglich, fange so klein wie möglich an.
00:39:39: Vielleicht ist das Schuhe anziehen, morgens schon der erste kleine Schritt.
00:39:42: Wenn ich einmal die Schuhe an habe, werde ich wahrscheinlich auch rausgehen.
00:39:44: und wenn ich einmal rausgegangen bin, dann werde ich auch den Eimer mit dem Werkzeug nehmen.
00:39:49: und wenn ich den Eimer in der Hand habe, dann werde ich damit auch was tun.
00:39:52: Aber ich muss nicht mir das Ganze vornehmen.
00:39:55: Das Einzige, was ich mir vornehmen muss in Anführungsstrichen, vorzunehmen brauche, ist, wir morgens die Schuhe anzuziehen.
00:40:03: Und das ist ja wirklich kein Akt, oder?
00:40:04: Sich morgens Schuhe anzuziehen.
00:40:06: Hey, das braucht nicht besonders viel Willenskraft.
00:40:09: Also diese Tiny Habits Methode, diese Gewohnheitsbildung, die hilft, eine große Veränderung mit etwas sehr Kleinem zu beginnen.
00:40:23: Etwas so Einfachem, dass es nicht mehr schwer ist.
00:40:28: Und dann haben wir diese Hürde auch überwunden, diesen Glauben, wir brauchen Disziplin.
00:40:34: den widerlegen wir mit Gewohnheiten.
00:40:37: Ja, also die vier Dinge, die ich überwinden möchte, ist, dass Veränderung schwierig ist, dass ich meine Bedürfnisse aufschieben muss, dass ich mir selber setze, wie ich muss oder ich sollte, sage und, dass ich denke, ich muss diszipliniert sein.
00:40:57: Das sind die vier Dinge, die ich in meinem, in meinem Jahr, im Jahr, im Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Ich möchte Strategien entwickeln, die es mir leichter machen, meine Ziele zu erreichen.
00:41:09: Und dann komme ich jetzt wieder zurück zu meiner Erfolgsformel, nämlich ich definiere ein attraktives und emotionales Ergebnisziel und ich definiere bedürfnisbefriedigende Vorsätze.
00:41:23: Jetzt muss ich den Unterschied zwischen Ziel und Vorsatz vielleicht noch erklären.
00:41:28: Der Unterschied zwischen Ziel und Vorsatz, der liegt für mich.
00:41:34: Darin, dass der Vorsatz eine ... eine feste Absicht ist.
00:41:38: Also kein Ergebnisziel, sondern die Absicht ... in einer bestimmten Situation ein bestimmtes, vordefiniertes Verhalten auszuführen.
00:41:45: Habe ich ja gesagt, wenn ich Medizäne geputzt habe, dann trinke ich Einglaswasser.
00:41:49: Wenn ich X tue, dann werde ich Y tun.
00:41:52: Oder wenn X passiert, werde ich Y tun.
00:41:55: Das ist das, was ich meinte mit Gewohnheitsbildung.
00:41:57: Ich mache es mir einfach zu Gewohnheit.
00:41:59: Und das ist der Vorsatz.
00:42:01: Mein guter, neuer Ja ... Mein guter Neujahrsvorsatz ist nicht mehr, ich will Umsatz machen, sondern ich will jeden Morgen, wenn ich meinen Computer starte, eine Content-ID notieren.
00:42:17: So, das ist der erste Schritt, um guten Content auf Instagram zu posten, dass ich überhaupt erst mal Ideen habe und jeden Morgen notiere ich mir eine Idee.
00:42:25: Und ich habe verschiedene Strategien, wie ich Ideen generieren kann.
00:42:28: Jeden Morgen notiere ich mir eine Idee.
00:42:30: Dann habe ich am Ende des Jahres dreihundertsechzig Ideen.
00:42:32: Da wird doch bestimmt irgendwas Sinnvolles dabei sein.
00:42:35: Ja, also ich habe einen guten Vorsatz und das ist ein Handlungs-Ding.
00:42:39: Ich werde etwas tun.
00:42:41: Und ich werde mir das zur Gewohnheiten machen.
00:42:43: Das ist so dieses Gewohnheitsding.
00:42:45: Das Ziel ist das Ergebnis meiner Handlungen.
00:42:49: Also ein festes Ergebnis und auch das möchte attraktiv und emotional sein, damit ich mich damit verbinden kann.
00:42:57: Also ich... spezifiziere nicht die Situation, die Zeit und die Zeit und den Ort, wo ich das erfüllen werde, sondern ich sage, was möchte ich am Ende des Jahres oder am Ende der Zeit, die ich mir vornehme, erreicht haben?
00:43:11: und das möchte ich fühlen.
00:43:15: Also vielleicht, ich fange es nochmal anders an, ich habe ja gesagt, Neujahrsvorsätze aller GFK, wie geht das?
00:43:20: Ich berücksichtige Gefühl und Bedürfnislage, das Ziel verknüpfe ich mit dem Gefühl.
00:43:26: Ich will mein Mein angestrebtes Ziel will ich fühlen.
00:43:30: Also wenn ich sage, ich möchte am Ende des Jahres sonst so viel Euro Umsatz gemacht haben, dann will ich nicht diese Zahl haben, sondern ich stelle mir vor, wenn diese Zahl auf meinem Konto ist.
00:43:43: Wie werde ich mich fühlen bei diesem Konto-Stand?
00:43:46: Oder wenn ich mein Jahresabschluss mache?
00:43:49: Oder wenn ich an jedem Monatsende Geld auf das Familienkonto überweisen kann, weil ich Gewinn gemacht habe?
00:43:55: Was wird das mit mir machen?
00:43:57: Wie werde ich mich fühlen?
00:43:59: Was wird mir das bedeuten?
00:44:00: Was wird dadurch möglich?
00:44:02: Und ich erlaube mir zu träumen und in den Traum reinzugehen und das mit meinem ganzen Körper zu fühlen.
00:44:07: Ziele wollen gefühlt werden.
00:44:10: Den Vorsatz, also die Absicht, wie ich dahin komme, die verknüpfe ich mit Bedürfnissen.
00:44:15: Ich sehe zu, dass die Dinge, die ich tun werde, um mein Ziel zu erreichen, Bedürfnis erfüllend sind.
00:44:23: Also das Ziel verknüpfe ich mit Bedürfnissen und mit Gefühlen.
00:44:27: Und das Ziel verknüpfe ich mit Gefühlen und den Weg dahin mit Bedürfnissen.
00:44:31: Ich definiere für mich, für den Jahr für den Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr den Weg, den ich wähle, um zu diesem Ziel zu kommen.
00:44:46: und der Weg ist gespickt mit Gewohnheiten und ich weiß jetzt um Gewohnheitsbildung und ich werde dieses Jahr ganz viel mit Gewohnheiten arbeiten, weil Jasmin im Jahresprogramm monatliche Workshops anbieten wird und uns noch mal die Methode am zehnten Januar ganz ausführlich in den Workshop erklären wird.
00:45:03: Das ist das, was ich im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
00:45:04: das ist das, was ich im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr Wie soll ich es nennen?
00:45:16: Meine fünf Tipps vielleicht?
00:45:18: Ich habe fünf Hebel, die ich dir jetzt mitgeben möchte, wie auch du dein neues Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, in der Vergangenheit und wie du Ziele und Gewohnheiten miteinander verknüpfen kannst.
00:45:31: Also das erste ist, definiere ein emotional attraktives Ziel, etwas, was du fühlen kannst.
00:45:38: Klar kannst du dir bewusst machen, welche Bedürfnisse du dir damit erfüllen wirst.
00:45:42: Viel wichtiger finde ich, dass ich es fühlen kann, dass ich mich jederzeit mit dem Gefühl verbinden kann, dass ich spüre und werde, wenn ich mein Ziel erreicht habe.
00:45:49: Punkt zwei.
00:45:50: Nicht zu viel auf einmal.
00:45:52: Am liebsten immer nur ein Ziel nach dem anderen.
00:45:55: Steckt dir lieber kleine Ziele, nicht mit einem Jahreshorizont, sondern sagt dir, bis Ende des ersten Quartals möchte ich das erreicht haben, bis Ende des zweiten Quartals möchte ich das erreicht haben und zum Ende des Jahres.
00:46:05: folgt das, die bauen vielleicht aufeinander auf, sodass du Willenskraft sparsst und immer nur für ein Ziel dich einsetzt und deine Willenskraft immer nur für eine Veränderung einsetzen musst.
00:46:18: Dann, da hab ich noch nicht erwähnt, wenn wir langfristig planen und etwas langfristiges anpeilen, fehlt uns vielleicht die Bedürfnisbefriedigung im Hier und Jetzt, wenn wir auf Dinge verzichten.
00:46:32: weil sie uns nicht gut tun, dann fehlt uns die Bedürfniserfüllung, also Dopamin.
00:46:37: Mein dritter Tipp ist, arbeite mit Belohnungen.
00:46:40: Ich weiß, Belohnungen sind in der GFK verschrien, aber sie sind nur dann verschrien, wenn wir uns mit Belohnungen motivieren.
00:46:49: Es ist etwas anderes, wenn wir uns für etwas Erreichtes belohnen.
00:46:54: Ich will, dass du auch unterjährig immer wieder Dopaminschübe bekommst, damit es nicht so schwer ist, auf Dopamin zu verzichten.
00:47:03: Ich will nicht, dass wir alle im Verzicht und im Mangel leben.
00:47:08: Ich möchte, dass wir auch in die Fülle kommen.
00:47:09: Und ich finde es cool, sich für ein erreichtes Ziel zu belohnen.
00:47:13: Ja, die Zielerreichung selbst ist Belohnung.
00:47:16: Aber feier dich doch auch dafür.
00:47:17: Also feiern gehört auch zur GFK, dass man erreichtes feiert, dass man das wertschätzt, dass man andere mit anderen gemeinsam feiert, dass man das größer macht.
00:47:28: und sich selber nochmal doppelt und dreifach glücklich macht damit.
00:47:32: Also mein dritter Tipp wäre, setzt dir kleine Ziele zwischendurch und belohne dich dafür, wenn du sie erreicht hast und top.
00:47:39: Nichts spricht dagegen.
00:47:40: Ich finde das völlig legitim, wenn ich sage, hey, ich habe gerade ein Ziel erreicht, ich gehe das feiern mit Freunden oder ich gönne mir jetzt einen Tag in der Sauna, weil ich es so hart gearbeitet habe.
00:47:51: Das Viertel, habe ich schon gesagt, neben dem Ziel definiere die Handlungen, also habe einen Vorsatz, einen bedürfnisbefriedigen Vorsatz, sorgt dafür, dass das Handeln auf das Ziel hinarbeiten in sich schon bedürfnisbefriedigend ist.
00:48:07: Und fünfter Tipp, achte auf deine Sprache, nutze entweder die Formulierung, ich werde weil, ich werde X tun, weil ich Y erreichen möchte.
00:48:17: Und das stimmt ja, ich möchte das erreichen.
00:48:20: Oder ich bin fest entschlossen, etwas zu tun, weil.
00:48:24: Und guck nicht unbedingt bei dieser.
00:48:29: Ich werde, ich will Umsatz machen, ist das Ziel oder ich muss, das sind das Tun, fokussiere dich immer auf, ich habe Bock, diese Handlung auszuführen.
00:48:43: Also, wenn du eine Handlung, eine Strategie gefunden hast, die Bedürfnisse befriedigt, dann wirst du das wollen.
00:48:50: Man kann es auch sagen, ich will.
00:48:52: Aber nur wenn du es fühlst.
00:48:52: Und wenn du das ich will oder ich darf, nicht fühlen kannst, so wie ich, dann formulier halt, ich werde.
00:48:57: Ich bin fest entschlossen, ich habe entschieden, das zu tun und deshalb werde ich das tun.
00:49:01: Das macht dich stark.
00:49:03: Und wenn wir diese Sprache ändern, dann haben wir den inneren Saboteur nicht mehr.
00:49:07: Diese Selbstsorbetage muss aufhören.
00:49:09: Also dieses müssen, sollen, ist nicht wirklich hilfreich.
00:49:13: Das schürt nur den inneren Widerstand, das ist nicht hilfreich.
00:49:17: Ja.
00:49:19: Wenn du Bock hast, Neue Ziele in Angriff zu nehmen, wenn du vorhast, in den Jahr- und Jahrzehnten dafür zu sorgen, dass du gesünder lebst oder dass du zufriedener bist, dass du bestimmte Ziele erreichst, dass du mehr Kraft und Energie hast.
00:49:36: Das wollen die meisten weniger Stress gelassener sein.
00:49:40: Mal finde wir gerade sein lassen, mehr Zeit für die Familie haben.
00:49:44: Wenn du Lust hast, Dinge zu verändern und gut für dich zu sorgen, dann schau in die Show Notes.
00:49:50: Ich habe den Link zu unserem Powerhouse, zu unserem Jahresprogramm, dort hinterlegt.
00:49:57: Zwölf Monate mit zehn Expertinnen, die alle Experten sind für Energietankstellen im Alltag.
00:50:05: Wir kümmern uns um Ordnung, wir kümmern uns um Ernährung, wir kümmern uns auch um das Managent von Schuld und Scham oder das Bearbeiten von Wut und Ärger.
00:50:14: Wir gucken auf die Dinge, die uns gut wohnen.
00:50:16: Wir gucken auf Dinge, die uns nicht gut wohnen.
00:50:19: Und Yasmin, als Expertin für Gewohnheitsbildung, wird uns das ganze Jahr durch begleiten, also wenn du Lust hast, Gewohnheiten zu etablieren, die dein Leben bereichern.
00:50:30: oder Gewohnheiten abzulegen, die nicht lebensdienlich sind, dann mach unbedingt mit uns zusammen dieses Jahresprogramm, du wirst nach zwölf Monaten ein zufriedeneres und energieerfüllteres Leben führen.
00:50:46: Das ist unvermeidbar, wenn wir dieses Programm zusammen durchziehen, weil du im Laufe des Jahres neue Gewohnheiten etablieren kannst, alte Gewohnheiten ablegen kannst und In der Gemeinschaft zusammen ist es immer leichter.
00:51:00: Wir haben eine Gemeinschaft, eine Community, die sich gegenseitig bestärkt und sich gegenseitig anfeuert, so cheerleadermäßig.
00:51:10: Komm einfach mit dazu und mach dieses Jahr mit uns, um dann am Ende des Jahres sagen zu können, ich habe nicht nur meine Ziele erreicht, sondern ich habe mein Leben so umgestellt.
00:51:22: dass das, was ich tue, gewohnheitsmäßig zu mir passt und dass weniger lebensdienliche Gewohnheiten ich abgelegt habe.
00:51:29: Das ist das Ziel dieses Powerhouse und du bist nicht allein zehn Experten begleitendig.
00:51:33: The Community stärkt dich.
00:51:35: Du bist Teil einer etwas größeren Bewegung und das alles mit dem Ziel, weniger erschöpft zu sein, kindergewaltfrei begleiten zu können und sich geborgen zu fühlen, weil es auch andere Menschen gibt, auf diesem Weg, der oft nicht der leichteste ist.
00:51:51: Dann machen wir uns nichts vor, Kindergewalt frei zu begleiten und gleichzeitig nicht auszubrennen, ist extrem herausfordernd.
00:51:58: Und warum sollte man es alleine tun, wenn man es mit anderen tun kann?
00:52:01: Schauen die Show-Notes.
00:52:04: Schauen dir die Infoseite an, die ich zu dem Jahresprogramm gebastelt habe.
00:52:09: Und melde dich bei mir, wenn du Fragen dazu hast.
00:52:12: Oder melde dich einfach an.
00:52:13: Und sei dabei ein ganzes Jahr lang mit uns zusammen im Powerhouse.
00:52:18: Das war der Auftakt zum Jahr, ich hoffe du konntest hier raus, was für dich mitnehmen.
00:52:25: Ich wünsche dir einen gelungenen Start und wir hören uns in der nächsten Podcast-Folge.
00:52:32: Bis dahin, tschüss!
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